Flora und Fauna
Bali liegt südlich des Äquators in den Tropen und wird klimatisch von den Monsunen beherrscht.
Der Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche dient dem Reisanbau. Der Boden ist vulkanisch
und deshalb besonders fruchtbar.
Im Westen liegt ein Nationalpark mit Regenwäldern, im Südwesten dehnen sich streckenweise Palmwälder aus, die z.T. in sumpfige Mangrovenwälder übergehen.
Im Osten reichen die Berge bis an die Küste, und im Norden gibt es mehrere Seen sowie eine flachere Landschaft als in der Inselmitte. Diese Region wird von den großen Vulkanen bestimmt, deren Hänge vegetationsarm sind.
Der Banyan- oder Waringinbaum ist mit seinen Luftwurzeln ein auffälliges Merkmal jeden Dorfes.
Die Pflanzenwelt ist von Nutzpflanzen dominiert, die u.a. der Nahrungsmittelversorgung dienen: Obst, Gemüse, Kaffee, Kakao, Tabak und immer und überall Bambus und Palmen. Blumen, wie der Hibiskus, die Kamboja-Blüte (Frangipani) oder die Bougainvillae sprießen immerzu - sie sind nicht zuletzt unerlässlicher Bestandteil der vielen kleinen Opfer und Verzierungen für rituelle Zwecke. In Nordbali wachsen auch Trauben, die zur Weinherstellung genutzt werden.
Die Tierwelt ist tropisch vielfältig: Affen, Wasserbüffel, Rinder, hunderte von Vogelarten und Insekten, Schlangen, Echsen, Schweine und zahlreiche Hunde begegnen einem allerorten.
Wallace-Linie
Zwischen Bali und Lombok, der benachbarten Insel im Osten, verläuft die Wallace Linie. Bali ist die letzt Insel Indonesiens, deren Flora und Fauna asiatisch geprägt ist. Auf Lombok findet man bereits für Australien typische Beuteltiere und Eukalyptusbäume.
Baumfarne
Die Baumfarne besiedeln die Erde seit dem Devon, also seit ca. 400 Millionen Jahren.
In dieser Zeit entstanden auch Bärlapp, Schachtelhalm und Quastenflosser. Im Karbon zählten sie zu den dominierenden Pflanzenarten.
Sie erreichten Stammhöhen von bis über 30 Meter.
Später wurden die Baumfarne von anderen Pflanzenarten verdrängt. Sie kommen heute nur noch in den Tropen und Subtropen vor.
Reis-Anbau auf Bali