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Reis - Reisterrassen auf Bali

Reis und Reisterassen

Die Insel Bali wird stark geprägt vom Wechselklima des Monsun, das reichlich Wasser für eine
intensive landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung stellt. Dazu kommen sehr fruchtbare vulkanische Böden.

Deshalb ist hier auch der landschaftsprägende Nassreisbau möglich, vor allem in den Ebenen des südlichen Zentralbali.

Die kunstvoll angelegten Reisterrassen führen wie üppig grüne Himmelstreppen die Hänge der Berge hinauf. Wenn die zarten, hellgrünen Reissetzlinge gepflanzt werden, sind sie grüne Nadeln, die sich im silbernen Wasser spiegeln. Innerhalb von nur 2 Monaten werden daraus sattgrüne Felder.

Während das Getreide reift, änderst sich die Farbe wieder zu goldgelb. Obwohl dieser Nassreisanbau nur 20%
der Fläche ausmacht, erscheinen die Terrassen vor allem in der Provinz von Tabanan schier endlos.

Reis ist das Grundnahrungsmittel der Balinesen. Das Wort für gekochten Reis, Nasi, bezeichnet gleichzeitig die gesamte Mahlzeit. Alles zu Reis ist Beilage.
Reis ist sogar als Zahlungsmittel statt Geld weit verbreitet, etwa zur Ausbezahlung des Lohnes.

Meist wird weisser Reis angebaut, es gibt aber auch eine rötlich-braune Sorte und den schwarzen Klebreis.


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Reisterassen nahe Ubud
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Reis - Setzlinge
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Reisterassen bei Pupuan
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