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Kap Drastis bei Peroulades - Korfu

Die Küste im Nord-Westen von Korfu

Unsere Fahrt startet in Acharavi in Richtung Roda und weiter nach Sidari. Dort schauen wir uns den Kanal d’Amour an. Eine Bucht die aus Sandstein Formationen und Kanälen besteht, durch die junge Frauen einer Sage nach schwimmen sollen, um dann von ihrem angebeteten geheiratet zu werden.

Der Kanal an sich ist ganz nett anzuschauen, es stören aber die vielen Sonnenliegen und Touristen, wodurch das besondere Flair verloren geht.

Weiter der Küstenstraße entlang erreicht man über Peroulades das Kap Drastis. Hier hat man einen beeindruckenden Blick über ins Meer abfallende Sandsteinformationen.

Über Afionas erreichen wir Ag. Georgios Pagon. Afionas besitzt eine lange, sichelförmige Sandbucht mit Blick auf zwei vorgelagerte Inseln, der Strand und die Bucht Ag. Georgios Pagon ist etwas kleiner und schöner. Beide Strände sind jedoch für unseren Geschmack zu überlaufen.

Angelokastro

Über kurvige Serpentinenstraßen passieren wir Pagi, Prinylas, Makrades und Krini. Bei Krini liegt das Angelokastro malerisch auf einem Bergrücken am Meer.

Die byzantinisch-venezianische Festung wurde im 13. Jahrhundert erbaut und bis ins 18. Jahrhundert genutzt. Das Angelokastro konnte solange es bemannt war nie eingenommen werden und bot zeitweise bis zu 3000 Menschen Schutz.

Leider wurden hier gerade Bauarbeiten durchgeführt und der Aufstieg zur Festung war nicht möglich.

In Krini selbst fährt man durch sehr enge Straßen und kann einen sehr kleinen, hübschen Innenstadtplatz (Platia) und enge Gassen besuchen – sollte man nicht versäumen.

Zurück auf der Hauptstraße geht es nach Paleokastritsa. Unterwegs passiert man mehrere Aussichtspunkte auf den Ort, den Hafen und das Kloster. Schon hier konnte man erahnen, wie voll es dort sein würde. Der Ausblick von oben ist aber beeindruckend.

Der Verkehr ist gerade hier durch die vielen Reisebusse auf den oft recht engen Straßen sehr nervig – rangieren ist teilweise angesagt. Einige Straßenabschnitte werden durch Ampeln einspurig reguliert. Hafen und Strand sind auch hier überfüllt.

Moni Panagia Theotokou Paleokastritsas

Das Kloster Moni Panagia Theotokou Paleokastritsas auf der malerischen Halbinsel sollte man sich unbedingt ansehen.
Es kostet keinen Eintritt und man kann das gesamte Gelände begehen. Es gibt ein Museum mit alten Fresken und Malereien, Büchern und alten Gewändern. Eine kleine, malerische Kapelle und einen liebevoll angelegten Innenhof und Garten. In alle Richtungen lohnende Ausblicke und süße vierbeinige Bewohner.

Zwischen den Besucherströmen in ruhigeren Momenten herrscht hier eine sehr beschauliche Atmosphäre.

weiter zur Tour entlang der Nord-Ostküste
Ag. Georgies Pagon
Ag. Georgies Pagon
Angelokastro
Angelokastro
Moni Panagia Theotokou Paleokastritsas
Moni Panagia Theotokou Paleokastritsas
Innenhof des Klosters
Innenhof des Klosters
Innenhof des Klosters
Innenhof des Klosters
Milan und Yasmin
Milan und Yasmin
Klosterkatze
Klosterkatze