Im Zentralgebirge von Madeira
Auf dem Dach Madeiras
Bei klarem Wetter sollte man auf keinen Fall auf den Besuch des
Pico do Arieiro verzichten. Man sollte am besten vormittags bis spätestens mittags dort ankommen, da sonst oft Wolken aufziehen und die Aussicht verdeckt ist oder es plötzlich zu regnen beginnt.
Schon während der Auffahrt bieten sich immer wieder tolle Ausblicke auf das Zentralgebirge und bis nach Funchal hinab.
In der Nähe des Gipfels steht links von der Straße, unterhalb eines Aussichtspunktes eine wie ein kleines Iglu aus Stein anmutendes Gebäude aus Stein. Diese Steinkuppeln dienten früher als Vorratslager. Früher lagerte man Lebensmittel in so genannten „Kühlhäusern“. Von hier aus kann man bei schönem Wetter bis nach Funchal mit dem Meer blicken.
Wenn man Pech hat, ziehen innerhalb weniger Minuten so dichten Wolkenschwaden auf, dass man kaum mehr als 50 m blicken kann. Das Wetter schlägt sogar in wenigen Minuten von strahlendem Sonnenschein bis zu Regen mit Hagelkörnchen um.
Kurz unterhalb des Gipfels kann man das Auto abstellen und die letzten Schritte zum Gipfel zu Fuss gehen. Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick in alle Himmelsrichtungen. Im Westen die Windräder der Paul da Serra.
Von hier aus kann man auf befestigten Wanderwegen durch das Hochgebirge wandern. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sollte man dabei haben. Auf 1800 m Höhe ist es doch ein wenig kühler und die Wege sind steinig und teilweise feucht.
Direkt am Gipfel befindet sich ein Cafe / Restaurant, in dem man Cafe und Kuchen zu sich nehmen kann.
Pico Ruivo - Der höchste Punkt der Insel
Die Strecke zum
Pico Ruivo führt uns entlang der Nordküste bis Santana. Der Pico Ruivo ist mit 1.862 m der höchste Gipfel der Insel und zugleich einer der höchsten Berge Portugals.
Dort folgt man der Beschilderung zum Pico Ruivo bis zum Rasthaus Achada do Teixeira. In 1590 m Höhe befindet sich der Parkplatz an dem Rasthaus für Waldarbeiter. Hier beginnt der Wanderweg zum Gipfel.
Die Sicht war klar und der Himmel fast wolkenlos. Eigentlich optimale Bedingungen, wir hatten jedoch die passende Kleidung. Der eiskalte Wind machte uns schwer zu schaffen. Trotz mehrschichtiger Kleidung und Mantel wanderten nur bis zur ersten Schutzhütte und nicht bis ganz auf den Gipfel hinauf.
Um diese Jahreszeit (Ende Dezember) benötigt man auf jeden Fall wetterfeste Kleidung und vor allem Dingen eine Kopfbedeckung gegen den kalten Wind.
Der Ausblick kurz unterhalb des Gipfels ist auf jeden Fall schon die Mühen wert.
Bei gutem Wetter hat man auf der einen Seite und guten Blick bis zur Nordküste und auf der anderen Seite einen tollen Blick ins Bergland.
weiter zur Hochebene Paul da Serra und
zum Wandergebiet Rabaçal