Klosterberg bei Pollença
Pollença liegt im Nordwesten von Mallorca, nur wenige Kilometer vom Cap de Formentor, dem nördlichsten Punkt der Insel entfernt.
Fährt man weiter Richtung Süden der Küste entlang erreicht man Alcudia, die älteste Stadt Mallorcas. Die Altstadt von Alcudia ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, die fast vollständig erhalten blieb, restauriert wurde und in einem sehr guten Zustand ist. In Alcudia war am Tag unseres Besuchs Markt - die Altstadt platzte aus allen Nähten und so richtig wohl haben wir uns dabei nicht gefühlt. An einem weniger überlaufenen Tag ist die Altstadt aber sicher sehenswert.
Pollença bietet wenigstens zwei wirkliche Highlights.
Das Auto kann man am besten auf dem großen Parkplatz direkt an der Hauptstraße MA220 abstellen. Von hier aus kann man den Ort bequem zu Fuß erkunden.
Link zu GoogleMapsVom Parkplatz aus sind es etwa 2km bis hinauf zum Kloster. Dabei legt man etwa 300 Höhenmeter zurück. Der Weg liegt meist unter Bäumen und schlängelt sich steil den Berg hinauf.
Belohnt wird man am Ende in mehrfacher Hinsicht. Am
Mirador del Moli Vell, der ein wenig Abseits des direkten Weges unterhalb des Klosters liegt, finden wir die Ruine eines alten Gemäuers. Von hier aus hat man einen absolut atemberaubenden Blick auf Pollença und die Hügellandschaft des Nordwestens bis hin zum Cap de Formentor. Diesen Ausblick sollte man auf keinen Fall verpassen.
Ermita de Nostra Senyora de Puig
Das Kloster an sich ist eine burgähnliche Anlage auf dem Gipfel des Berges. Das Kloster ist heute nicht mehr aktiv. Man kann hier essen, auch Übernachtungen sind möglich.
Es herrscht eine ruhige, besinnliche Atmosphäre. Man kann sich von der Wanderung erholen und im Restaurant des Klosters einfache aber sehr schmackhafte Hausmannskost genießen.
Auf den Kalvarienberg Pollenças
Geht man vom Parkplatz aus in Richtung Innenstadt von Pollença durchstreift man zunächst die Gassen einer typisch mallorquinischen Stadt. Pollença ist eine recht wohlhabende Stadt mit moderner Infrastruktur im Vergleich zu anderen hiesigen Orten ähnlicher Größe. Es gibt viele Restaurants und Kneipen. Fast zwangsläufig gelangt man zur Placa auf der man gemütlich einen Cafe genießen kann. Von hier aus beginnt der Aufstieg zum Kalvarienberg Pollenças. 365 von Zypressen gesäumte Stufen - entsprechend der Anzahl der Tage des Jahres - führen hinauf zur Kapelle auf dem Pollença überragenden Hügel. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt und sieht nun den Klosterberg, den wir gerade bestiegen haben, von der anderen Seite.