Parque Nacional del Teide y de las Cañadas
Caldera de las Cañadas
Der Caldera de las Cañadas ist ein vulkanischer Einsturzkessel mit ca. 17 km Durchmesser im Zentrum Teneriffas. Der Boden dieses Kessels liegt auf etwa 2000 Meter Höhe ü.d.M. Im Süden wird er von 500 m hohen Steilwänden begrenzt.
Pico del Teide
Der Pico del Teide ist mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens. Auch auf dem Festland wird er nicht übertroffen. Der Teide liegt im Zentrum der Insel Teneriffa und ist vulkanischen Ursprungs. Die gesamte Fläche des Urkraters ist heute Nationalpark und steht unter strengem Schutz.
Der Parque Nacional del Teide y de las Cañadas wurde 1954 eingerichtet.
Den Gipfel kann man nur zu Fuß erreichen, braucht dazu aber eine Sondergenehmigung der Nationalparkverwaltung.
Per Seilbahn kann man bis auf 3500 m Höhe gelangen.
Von der Bergspitze aus genießt man an klaren Tagen einen großartigen Ausblick.
Faszinierende Landschaften
Dieser Naturpark bietet eine faszinierende Landschaft, geschaffen von der Urgewalt des Vulkans Teide.
Christoph Kolumbus beobachtete den letzten großen Ausbruch im Jahr 1492, unmittelbar bevor er seine Entdeckungsreise nach Amerika fortsetzte, von der nahen Insel Gomera aus.
1798 gab es einen weiteren, diesmal weniger starken Ausbruch. Insgesamt hat der Teide 12 Millionen Kubikmeter vulkanischen Materials an seinen Seiten abgelagert, und diese Formationen werden von den Insel-Bewohnern als die Nasen des Teide bezeichnet.
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