Burg Hanstein
Eine der schönsten Burgruinen Mitteldeutschlands
2008 feiert die historische Burg Hanstein ihr 700-jähriges Bestehen. Älteren Berichten zufolge wird schon zu Beginn des ersten Jahrtausends (ca. 800-900) die "Burg Hahnenstein" erwähnt.
Die Geschichte der Burg Hanstein ist geprägt von Belagerungen, Eroberungen, Zerstörungen und Wiederaufbauten.
Burg Hanstein liegt ca. 40 km östlich von Kassel, im Dreiländereck Thüringen, Niedersachsen und Hessen in der Gemeinde Bornhagen.
Vom Parkplatz aus steigt man durch die Gassen des Dörfchens Rimbach zum Burgberg auf.
Die Burganlage selbst erreicht man durch das Hauptor über eine Brücke über den ehemaligen Burggraben. Im Innern der Burgruine kann man sich die Räumlichkeiten des ursprünglichen Burglebens gut vorstellen: Innenhof, Wohntrakte mit Kaminen, Kellergewölbe mit dem Burgverließ.
Restauriert und begehbar ist der Nordturm der Burg Hanstein. Man findet auf einer Etage einen nachgestellten Rittersaal, den man heute für Seminare nutzen kann.
Weiter oben befindet sich ein Zimmer, indem ein Modell der unbeschädigten Burg im Belagerungszustand ausgestellt ist.
Über einen engen Wendelgang gelangt man auf das Dach des Turmes. Von hier hat man einen fantastischen Rundblick auf die Umgebung und auf die Burg Ludwigsstein.
Währen der deutschen Teilung verlief die Grenze zwischen den beiden Burgen. Der Turm der Burg Hanstein wurde als Beobachtungsposten der DDR Grenztruppen genutzt.
Burg Hanstein ist mit ihrer ruhigen, beschaulichen Lage inmitten schöner Landschaft ein lohneswertes Ausflugsziel.
Weiter Infos zur Burg Hanstein, zur Geschichte der Burg und zu aktuellen Aktivitäten auf der Burg findet man auf den Internetseiten des
Heimatvereins Hanstein.
Teufelskanzel
Zurück zum Parkplatz gelangt man in entgegengesetzter Richtung zur Burg zum Wanderpfad zur Teufelskanzel. Der Pfad führt durch den Wald zum Aussichtspunkt Teufelskanzel. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Werratal und den Meißner.
Direkt an der Teufelskanzel befindet sich im Wald eine kleine Gastwirtschaft, in der man sich erfrischen und stärken kann.
Ihren Namen trägt die Teufelskanzel einer Sage nach. Der Stein soll in der Walpurgisnacht bei einer verlorenen Wette des Teufels mit den dort anwesenden Hexen vom Teufel selbst vom Brocken hierher gebracht worden sein.
Sage der Teufelskanzel
Juni 2007