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Dornröschenturm, Sababurg im Reinhardswald

Schloss Sababurg

Das Dornröschenschloss Sababurg, am 19. April 1334 gegründet, wurde schon im 19. Jh. vom Volksmund zum Dörnröschenschloss der Gebrüder Grimm erklärt.

Der kleine Ort Sababurg liegt im Herzen des Reinhardswaldes zwischen Kassel und Göttingen auf der hessischen Seite des Weserberglands, dem Märchenland der Brüder Grimm.

Die Sababurg liegt an der Deutschen Märchenstraße.

Geschichte der Sababurg

Der Mainzer Erzbischof ließ im Jahre 1334 die "Zapfenburg" erbauen. Von 1490 bis 1492 entstand anstelle der zur Ruine gewordenen Burg ein neues Jagdschloß. Den Auftrag dazu erteilte Landgraf Wilhelm II. von Hessen. Dieser betrieb eine Wildpferdezucht, die weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt wurde. Durch Wilhelm IV. wurde das Schloß erweitert. Außerdem ließ er einen Tiergarten anlegen. Wie auch viele andere Schlösser und Burgen wurde die Sababurg von den kriegerischen Auseinandersetzungen im 30jährigen Krieg nicht verschont. Die Burg erhielt ihre alte Schönheit noch einmal im Jahre 1765 zurück. Landgraf Friedrich II. ließ sie erneut zu einem fürstlichen Jagdschloß ausbauen. In den nächsten Jahrzehnten verfiel die Burg wieder zu einer Ruine und beflügelte die Phantasie der Leute; es entstanden Märchen und Sagen um die Burg im Rheinhardswald.

Der Burggarten

Besonders reizvoll ist ein Spaziergang durch den Burggarten des Schlosses, in dem viele Rosen, Kräuter und andere Gartenpflanzen liebevoll gehegt und gepflegt werden.

Burggarten im Dornröschenschloss Sababurg

September 2003
Dörnröschenschloss der Gebrüder Grimm
Dörnröschenschloss der Gebrüder Grimm
im Schloßpark
im Schloßpark
Kapuzinerkresse im Burggarten
Kapuzinerkresse im Burggarten